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11.10.2018

Noch nicht einmal 14 Tage ist es her, dass in Indonesien die Erde bebte und ein gewaltiger Tsunami das Land verwüstete. Über 2.000 Menschen sind dabei gestorben – und noch immer werden Hunderte vermisst. Trotzdem scheint die Katastrophe und das Leid der Menschen vor Ort schon längst wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden zu sein und erhält kaum noch mediale Aufmerksamkeit

 

01.10.2018

Nothilfe für Indonesien nach Erdbeben, Taifun, Tsunami. Unter-stützen Sie Hilfe zur Selbsthilfe. Hier können noch sechs andere Hilfswerke ausgesucht werden für ein fundraising.

 

 

Friedensgespräche sind erneut gescheitert.
https://www.aktiongegendenhunger.de/jemen-angriff-auf-hodeidah-appell-an-politik

Nimm dir Zeit: https://www.deine-zeit-fuer-menschlichkeit.de/



Die Gesellschaft für bedrohte Völker: Afrin ist eine Oase des Friedens. In den von Kurden kontrollierten Regionen haben Zehntausende von Flüchtlings familien Schutz gesucht, unter ihnen assyrisch-ara mäische Christen, Armenier, Yeziden, sunnitische Araber und viele andere. Doch diese kulturelle und religiöse Vielfalt ist in tödlicher Gefahr. Denn die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Er dogan greift seit Tagen diese Region mit Kampfflugzeugen, schwerer Artillerie und Panzern an. Außerdem blockiert die Türkei seit Jahren humanitäre Hilfe für die Menschen dort. Bitte unterschreibt:
gfbv.de/de/aktiv-werden/oase-des-friedens-retten/



Kintsugi
– in Japan eine 500 Jahre alte Tradition Zerbrochenem neues Leben einzuhauchen. Kintsugi heißt auch Goldverbindung. Wenn eine wertvolle Keramik- oder Porzellanschale zerbricht, werden die Scherben nicht nur wieder zusammengefügt sondern mit natürlichem Lack und echtem Goldstaub verschönert. Jedes in japanischer Kintsugi-Technik wiederhergestellte Objekt wird so zum einzigartigen Unikat, und bedeutet eine ideelle und materielle Wertsteigerung. Die wieder hergestellte Schale zeigt, dass sie an verschiedenen Stellen gebrochen war, dass sie vieles überstanden hat und es Mühe und Zeit gebraucht hat wieder ganz zu werden, um wieder gefüllt werden zu können. Brüche werden nicht versteckt sondern sie werden besonders sichtbar in ihrer Kostbarkeit.

Lässt sich Kintsugi nicht auch auf unsere Brüche und unser Scheitern übertragen? Mit Willigis Jägers Worten: „Scheitern ist eine Grunderfahrung des Menschen. Niemand kann sich dieser Erfahrung entziehen. Es gibt keine letzte Sicherheit im Leben. Im Scheitern die Dy namik des Lebens begreifen, zeigt die wahre Größe eines Menschen.“
Unsere Brüche gefüllt mit Gold - für alle sichtbar.

Der Sänger und Songwriter Peter Mayer beschreibt es so:
https://www.youtube.com/watch?v=qOAzobTIGr8

 

Die neuste Studie der Weltgesundheitsorganisation zeigt, dass neun Millionen Menschen 2016 wegen Umweltverschmutzung gestorben sind. Dadurch sind also mehr Menschen ums Leben gekommen als in all den Kriegen, Verkehrsunfällen, Selbstmorden und Morden zusammen.

 

Ein 12-jähriger Junge von den Fiji-Inseln richtet an der
Weltklimakonferenz in Bonn einen Appell an PolitikerInnen:
www.youtube.com/watch?v=ULMZcATfjTk

 

Buchempfehlung:
Ernst U. von Weizäcker, Anders Wijkam
WIR SIND DRAN
Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen

In seinem ersten, weltweit beachteten Bericht zur Lage der Menschheit (Die Grenzen des Wachstums«, 1972) prognostizierte der Club of Rome den ultimativen Kollaps des Weltsystems in den nächsten 50 Jahren.
Seitdem hat sich viel verändert und wir verfügen über genügend neues Wissen für die erforderlichen Veränderungen zum Erhalt unserer Welt.
Der hier vorliegende neue Bericht des Club of Rome formuliert die Agenda für alle gesellschaftlich relevanten und möglichen Schritte der nächsten Jahre: faktenorientiert und debattenstark.

 


Warum Menschenhandel lukrativer ist als Drogenhandel und warum wir das Recht auf Reisen für alle brauchen:
http://sites.arte.tv/metropolis/de/italiens-fluechtlingspolitik-metropolis

 

Jeder 113. Mensch auf der Welt ist ein Flüchtling

 

Wer Afrika mehr verstehen will, muss Fiston Mwanza Mujila lesen.
Er wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität.
Tram 83 ist sein erster Roman.
Er sagt über den
Kongo, ein reiches Land, das im Chaos versinkt, wer will hier nicht weg?: „Man spricht von den vielen Afrikanern die nach Europa kommen, aber man spricht nicht von den multinationalen Konzernen, die an Kriegen in Afrika beteiligt sind, und ganz bestimmte Regime und ganz bestimmte Autokraten unterstützen.“ Ein Land so reich und seine Menschen die Ärmsten der Welt.

Fiston Mwanza Mujila performt seinen Roman "Tram 83" bei den Litprom Literaturtagen 2017. https://www.youtube.com/watch?v=nC213B2RwK4



Der Jahresbericht von Amnesty International wird zum ersten mal außerhalb von London in Paris verkündet. Aus gutem Grund.

 


Bewusstsein schafft Frieden – der Schweizer Historiker und Friedensforscher im Gespräch: Dr. Daniele Ganser
www.youtube.com/watch?v=RnClrj0ejOo


Geflüchtete in Lesbos im Herbst 2016
http://www.protistassi.com/de/mosaik/

 

"Was das Volk fühlt" ein Zwischenruf von Peter Zudeick

 

Buchempfehlung:

Navid Kermani
EINBRUCH DER WIRKLICHKEIT
Auf dem Flüchtlingstreck durch Europa
(Mit dem Magnus-Photographen Moises Saman)
Verlag C.H.Beck/ 10,-EUR.

Navid Kermani (deutscher Friedensbuchpreis) war im Herbst auf der "Balkanroute" der Flüchtlinge unterwegs, hat mit ihnen gesprochen, und sich angeschaut was da abgelaufen ist und immer noch abläuft. Sehr genau beschreibt er die Wirklichkeit in seiner eigenen poetisch-authentischen Art, berührend mit Mitgefühl. Er zeigt immer wieder Parallelen zur politischen Situation in Europa und in Deutschland. Er schreibt zum Schluss von den vielen "vor allem jungen Leuten, die sich freiwillig gemeldet haben zu helfen mit so vielen unterschiedlichen Kulturen, Kompetenzen,
Sprachen, als seien sie alle gemeinsam die Verkörperung der europäischen Idee.
Wenn, dann werden sie das Europa bewahren und neu beginnen, das unsere nicht mehr vom Krieg und Faschismus geprägte Generation zu verspielen droht."

 

Weltflüchtlingstag

mehr als 65 Millionen Menschen sind nach UN-Schätzungen
weltweit auf der Flucht vor Verfolgung, Gewalt, Krieg und Armut.
Alle, die nicht ehrenamtlich mithelfen können, möchten vielleicht folgende Organisationen unterstützen, die sich für Flüchtlinge einsetzen:

Hot Spots in der Ägäis: Zonen des Elends und der Rechtlosigkeit
Pro Asyl: Illegale Haft und unmenschliche Bedingungen

Ärzte ohne Grenzen fordert sofortige Öffnung der „Hotspots“

Gesellschaft für bedrohte Völker: "Threatened Refugees":
Hilfe für gefährdete Flüchtlinge
https://www.youtube.com/watch?v=uub994ryxEg

Oxfam: weltfluechtlingstag

 

Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in Sklaverei. Das ist das Ergebnis des am Dienstag in London
vorgestellten "Global Slavery Index" der australischen Stiftung
"Walk Free". Als moderne Sklaverei definiert die Studie alle
Situationen, in denen Menschen die Kontrolle über ihren
Körper oder die Art ihrer Arbeit entzogen wird.
https://www.walkfree.org/a-world-without-slavery/

 

Frage: Wie können wir für die Gewalt verantwortlich sein, die in der Welt passiert, wenn wir unsere tägliche Arbeit weiterhin verrichten?
Jiddu Krishnamurti: Ist das, was in der Außenwelt geschieht,
etwas anderes als das, was im Innern vor sich geht? ...
Wir wollen in der Welt etwas erreichen, wir wollen bessere
Institutionen, bessere Regierungen usw. Aber wir erkennen
niemals, dass wir alles selber erschaffen haben. Wenn wir uns nicht verändern, kann sich die Welt nicht verändern.
... Grundlegend haben wir uns nicht verändert, und wir
fahren damit fort, Zerstörung in der Welt anzurichten.
Tatsache ist, dass man selbst die Welt ist. Das ist keine Idee,
sondern die Wirkliochkeit.
Aus: Jiddu Krishnamurt, Fragen und Antworten, Goldmann Verlag,
München 1985

 

No wise culture would ever harm the environment.
Buddha, 2500 years ago

 

Asyland
Ein Film aus der Perspektive der Flüchtlinge
http://www.asyland.de/

 
     
         
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Beatrice Grimm
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